Introduction

Ich wurde oft gefragt, meine Gedanken, Gefühle, Erfahrungen, Geschichten mitzuteilen. Angeblich helfen sie. Angeblich entdecken Menschen in denen Kontakt zu eigener Kraft, eigenem Licht, eigener Liebe; die Verbindung zu sich selber. Ich weiß nicht, ob das so ist, aber ich freue mich, wenn das so ist.

Es ist aber für mich nichts Neues, oder Überraschendes. Die Geschichte eines Menschen sind Geschichten ganzer Menschheit. Je tiefer gehen wir in unser Herz, je mehr geben wir unsere Persönlichkeit/Maske ab; je echter, wahrhafter, nackter, verletzbarer stehen wir zu sich selber, desto mehr kommen wir zu dem Ort in uns, wo alles verbunden ist und wo alles eins ist.

Letztens kam die Idee für Blog. Ich weiß nicht, ob sie gut ist, aber sie fühlte sich gut an. Die, die mich kennen, wissen, dass ich nie meine Werke mit meinem Namen signiert habe. Für mich war die Signatur so eine Art von Feigheit. Ich hatte immer Gefühl, dass die Werke in meinen Händen selber sich das Leben geben. Wie könnte ich ein „fremdes“ Werk mit meinem Namen „verschmücken“? Ich hatte/habe das Glück, ein Zeuge dieser Geburt zu sein, ich durfte ein wenig in dem Prozess sterben und das ist alles. Meine Rolle ist beendet. Der Empfänger ist am Werk weiter.

Hier stehe ich aber.

Was wird es hier? Ich weiß nicht. I don’t know. Nie wiem. я не знаю. 我不知道.

Es ist einfacher zu sagen, was hier nicht kommt. Australien oder Spanien kommen hier bestimmt nicht vor. Nicht, weil ich sie nicht faszinierend finde, aber weil ich sie nie erfahren habe. Ich traf Menschen, die mir erzählt haben, dass sie aus diesen Ländern kommen – sie kann ich beschreiben. Gewissermaßen existieren diese Länder für mich nicht.

Ich werde nicht über den Mond schreiben, obwohl er mich fasziniert, denn ich bin kein Astrophysiker. Ich kann nur über die Wirkung des Mondes auf mich und über meine Gefühle erzählen.

Ich bin wirklich „Ungläubiger Thomas“ – sogar der Gott aufersteht erstmals unter der Berührung meines Fingers. Hahaha

Wie wird es hier denn? Es wird so wie ich bin. Es wird ehrlich, kompromisslos, ohne Angst, vielfältig, diskursiv, fleischig, esoterisch, spirituell. Es wird Tomek’ish. Nackig zum Herzen, zur Seele, zum Knochenmark.

Ich entschied mich auf Deutsch zu schreiben. Es ist meine zweite Muttersprache geworden. Es ist nicht perfekt, aber ich suche auch keine Perfektion, die kleine Schwester des Todes. Die Unvollständigkeit erinnert mich an das Leben, die Lebendigkeit, erinnert mich, wie klein ich bin. Natürlich, wenn jemand Lust hat, die Texte in andere Sprachen zu übersetzen und damit sie zu verbreiten, hat er/sie freie Hand.

Lass uns überraschen…

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